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Termine

Wunsch-Termine
Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens luden zum gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung. Sie sprachen über ihre Beobachtungen in der Realstadt, ihre eigenen Wünsche und über das, was in ihren Augen Stadt ausmacht. Die
Ausstellungsbesucher waren herzlich eingeladen, mitzugehen.

Freitag, 22. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Jenni Zylka, Publizistin
Jenni Zylka ist freie Kulturautorin für Printmedien (taz, Tagesspiegel, FR, Zeit, SZ-Magazin, tip, Zitty), Spiegel Online, Radiosender (WDR, rbb), Romane (Rowohlt) und Drehbücher (moneypenny filmproduktion), außerdem ist sie Jurorin beim Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen Radiopreis, sichtet für die Berlinale Spielfilme, ist Prüferin bei der FSF, moderiert Filmgespräche für die Berlinale und arbeitet in ihrer umfangreichen Freizeit als Geheimagentin.

Mittwoch, 27. Oktober, 18:00 Uhr
PD Dr. Paul Sigel, Kunsthistoriker und Autor
Dr. Paul Sigel hat verschiedene Publikationen zu Architekturgeschichte und -theorie verfasst und lehrte an den Technischen Universitäten in Dresden und Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Untersuchung baukultureller Diskurse, der Strategien staatlicher Selbstdarstellung, der Konstruktion urbaner Identität sowie der Geschichte Internationaler Bauausstellungen und der Untersuchung städtebaulicher Transformationsprozesse in Berlin.

Mittwoch, 10. November 2010, 18:00 Uhr
Vera Tollmann und Jan Turowski, Neue Auftraggeber
Vera Tollmann arbeitet in Berlin als freie Kuratorin und Publizistin. Jan Turowski ist als Politikwissenschaftler und Theoretiker tätig. Beide engagieren sich für das Berliner Büro der Neuen Auftraggeber. Das europäische Programm NEUE AUFTRAGGEBER schlägt ein neues Organisationsmodell für künstlerische Produktion vor. Kunstprojekte im öffentlichen Raum werden allzu oft nur als Dienstleistung konsumiert, Kunst bietet jedoch die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die NEUEN AUFTRAGGEBER schaffen für Privatpersonen und Interessengruppen die nötigen Strukturen, um öffentliche Kunstprojekte in eigener Verantwortung zu initiieren und durchzuführen. Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft werden zu Auftraggebern der Projekte. Mit Unterstützung von Kuratoren, die als Vermittler auftreten, wurden auf diese Weise seit 1993 mehr als 200 künstlerische Produktionen vor allem in Frankreich umgesetzt. Seit 2009 gibt es das Programm auch in Deutschland.
newpatrons.eu

Donnerstag, 11. November 2010, 16:00 Uhr
Uli Hellweg, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Hamburg 2013
Der Stadtplaner Uli Hellweg ist Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung. Unter dem Motto „Projekte für die Zukunft der Metropole“ widmet sich die IBA den zukünftigen urbanen Herausforderungen auf den beiden Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel sowie im Harburger Binnenhafen. In einem Zeitraum von sieben Jahren werden zahlreiche bauliche und soziale Projekte realisiert. Bürgerliches Engagement und partizipative Beteiligung an Planungsprozessen nehmen dabei einen hohen Stellenwert ein.

Donnerstag, 18. November 18:00 Uhr
Jochen Sandig, RADIALSYSTEM V
Jochen Sandig ist geschäftsführender Gesellschafter und künstlerischer Leiter des RADIALSYSTEM V in Berlin. 2006 eröffnet, hat sich dieser offene Raum für den Dialog der Künste als Kulturinstitution in der Hauptstadt fest etabliert. Wie ein radiales System, das in alle Richtungen ausstrahlt, bringt das Haus Künstler, Kreative und Kulturbegeisterte zusammen und schafft so vielfältige und innovative Kunstformate und Genres.

Montag, 22. November 2010, 17:30 Uhr
Dr. Volker Hassemer, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Zukunft Berlin
Seit Gründung der Stiftung Zukunft Berlin engagiert sich Dr. Volker Hassemer als Vorsitzender des Vorstands. Als Forum für eine neue Art und Weise bürgerschaftlicher Arbeit verbessert die Stiftung die Qualität von städtischen Entscheidungen. Mit dem Ziel, gemeinsame Positionen zu entwickeln, zu kommunizieren und Mitverantwortung zu übernehmen, werden Berliner Persönlichkeiten und Institutionen zur Partizipation aktiviert.

Samstag, 27. November, 18:00 Uhr
Club der Polnischen Versager
Der Club der polnischen Versager (Klub Polskich Nieudaczników) ist eine Institution des deutsch-polnischen Kulturaustauschs in Berlin. Er ging aus einem Stammtisch in Berlin lebender polnischer Künstler hervor und wurde als kommunikative Plattform am 1. September 2001 in Berlin-Mitte vom "Bund der polnischen Versager - Polenmarkt e.V." eröffnet. Personen: Adam Gusowski und Piotr Mordel - Autoren, Satiriker, Schauspieler und Mitbegründer des Clubs der Polnischen Versager. Sie leben seit 22 Jahren in Berlin und sehen sich nicht nur als Beobachter im Spagat, sondern auch als Gestalter der Stadt und der Gesellschaft. Neben den satirischen Shows im Club der Polnischen Versager arbeiten Adam Gusowski und Piotr Mordel für Funk und Fernsehen, seit über 10 Jahren für multikulti/funkhauseuropa (rbb/wdr) und seit 3 Jahren für "Kowalski trifft Schmidt" (rbb tv). Darüber hinaus drehen sie Kurzfilme ("Das Gespräch mit einem interessanten Menschen" mit über 100 Folgen"), Umfragen ("Umgefragt in Bernau" mit inwischen 12 Folgen) und eine Seifenoper ("Frau Selke und der Haß"). Beide können Fahrrad fahren und finden Angeln langweilig.

Neben den Wunsch-Terminen luden auch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie die Partner zu öffentlichen Veranstaltungen ein:


Dienstag, 26.10.2010, 10:00 Uhr bis 16:45 Uhr
Jugend macht Stadt! - Jugendliche als Akteure der Stadtentwicklung

eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Jugendliche nutzen und gestalten tagtäglich intensiv die Stadt und den öffentlichen Raum. Kaum eine andere gesellschaftliche Gruppe bringt so viel Leben in die Stadt - und wird gleichzeitig so kritisch beobachtet. Kaum jemand hätte so viel zur Qualität von Stadtentwicklung zu sagen – und wird so selten gefragt. Auf der Tagung „Jugend macht Stadt“ soll es darum gehen, diese Widersprüche aufzulösen und darzustellen, welche Potenziale dadurch für die Stadtentwicklung und die Baukultur entstehen können. Die Tagung richtet sich an Akteure aus Stadtplanung und Stadtentwicklung, die hier miteinander und mit Jugendlichen diskutieren werden.


Dienstag, 02.11.2010, 19:00 Uhr
Wie findet Freiraum Stadt?
Eine Debatte über die Ansprüche an unsere öffentlichen Räume

eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur mit Unterstützung des bdla Bund Deutscher Landschaftsarchitekten

Nirgendwo ist Baukultur im Alltag der Bevölkerung so unmittelbar erfahrbar wie im öffentlichen Raum. Ob als Raum sozialer Aneignung und interkultureller Begegnung, ob als Aufenthaltsort für Erholung im Grünen oder als Identität stiftende Abfolge von Straßen und Plätzen – der städtische Freiraum bildet einen vielfältigen Handlungsraum für unterschiedliche Akteure und gestalterische Konzeptionen. Anhand von drei beispielhaften Projekten erörtern Beteiligte die Entstehungsprozesse und Qualitäten öffentlicher Räume und stellen Ansprüche an unsere städtischen Freiräume zur Diskussion.

Im Rahmen dieser Veranstaltung verlieh der bdla die Ehrenmitgliedschaft an Frau Prof. Christiane Thalgott, ehemalige Stadtbaurätin von München.

Siehe auch Einladungs-pdf am Ende dieser Seite.


Dienstag, 23.11.2010, 19:00 Uhr
Stadt verantworten
Baukulturwerkstatt

eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Institutionelle, wirtschaftliche, individuelle, kreative Akteure übernehmen zunehmend Verantwortung für die Stadt, für den Stadtkörper wie für die Stadtstruktur und die Stadtgesellschaft(en). Das ist einerseits politisch gewünscht (Bürgergesellschaft, Eigenverantwortung), andererseits aber nicht immer einfach in planungspolitische und -rechtliche Entscheidungsfindungen und -umsetzungen zu integrieren. Zivilgesellschaftliche Prozesse in der Stadtentwicklung scheinen immer stärker mit der repräsentativ demokratischen Verfasstheit von Planung zu kollidieren, wie aktuelle Debatten deutlich machen.

Die Baukulturwerkstatt fragt am Beispiel dieser Debatte fachübergreifend nach dem Wesen unserer gebauten Umwelt: nach den Funktionen von Architektur und der Stadt als Projektionsfläche gesellschaftspolitischer Realitäten und Wunschvorstellungen.

Anmeldungen und Kontakt:
ts|pk thies schröder planungskommunikation
Fax +49. 30 34 70 95 16
baukultur@ts-pk.eu

Downloads:
Einladung: Wie findet Freiraum Stadt